Schriftzug Otto-Modersohn-Museum
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Das Otto Modersohn Museum

Das Museum, 1974 ursprünglich als Gedenkstätte geplant, um die Werke aus dem Besitz der Familie Modersohn der Allgemeinheit zugänglich zu machen, hat sich durch den Zuwachs der Sammlung und das Interesse seiner Besucher über ein Nachlassmuseum im herkömmlichen Verständnis hinausentwickelt.
In einer ständigen Ausstellung wird der Werdegang von der Jugend-/Akademiezeit bis zur Reife des Spätwerks nachvollziehbar. Sonderausstellungen zeigen und erforschen bestimmte Aspekte des Modersohnschen Werkes und seines künstlerischen Umfeldes.
Auch Bilder seiner zweiten Frau Paula Modersohn-Becker werden gezeigt, deren überragende Größe Otto Modersohn von Anfang an als erster und lange Zeit einziger erkannt und gefördert hatte. Das Otto-Modersohn-Museum liegt etwas abseits inmitten der Fischerhuder Wümmewiesen, einer Landschaft, die ihn seit 1908 immer wieder zu neuer künstlerischer Auseinandersetzung anregte. Am Entstehungsort vieler Bilder, Zeichnungen und Skizzen Otto Modersohns, ist die Begegnung mit seinem Werk ein ganz besonderes Erlebnis.



Erweiterungsbau 2012

Der 3. Erweiterungsbau, Frühling 2012

Neue Erweiterungsbauten

Das bestehende Museumsgebäude setzt sich aus vier Fachwerkscheunen zusammen. Auch die Erweiterungsbauten von 2012, der Neubau eines Ausstellungsgebäudes und die Neugestaltung des Eingangsbereichs, setzten diese Bauweise fort. Seit dem 21.05.2012 ist der dritte, abschließende Erweiterungsbau des Otto Modersohn Museums zugänglich.

Hintergründe zum Erweiterungsbau finden Sie hier.

Einen Pressetext zur Vogelsammlung finden Sie hier.

Paula Modersohn-Becker: Weidender Schimmel im Mondlicht, 1901

Paula Modersohn-Becker:
Weidender Schimmel im Mondlicht, 1901

Hintergründe & Anliegen

Otto Modersohn (1865-1943) gilt als einer der wichtigsten deutschen Landschaftsmaler der neueren Kunstgeschichte. Das Lebenswerk des Mitbegründers der Worpsweder Künstlerkolonie, der von 1908 bis 1943 in Fischerhude lebte und arbeitete wird im Otto Modersohn Museum wissenschaftlich erfasst, ausgewertet und der kunsthistorischen Forschung und Wissenschaft offen gelegt.
Das Otto Modersohn Museum wurde 1974 von Christian und Anna Modersohn in Fischerhude gegründet, um dem Nachlass Otto Modersohns einen Ort der ständigen Präsentation zu geben. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, sein Werk im Interesse der Allgemeinheit zu erhalten, zu pflegen und zu fördern. Mit Ausstellungen, Publikationen, Vorträgen und dank der neuen Medien, mit einem Dokumentarfilm, sowie einer Audioführung will es das Werk Modersohns einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
1989 wurde die Gesellschaft-Otto-Modersohn-Museum e.V. - der Förderverein der Otto Modersohn Stiftung - gegründet, und der wesentliche Teil des Museumsbestandes der Otto-Modersohn-Stiftung übergeben. Der sich seither auch durch weitere Zustiftungen Schenkungen, Ankäufe und neuerdings angekündigte Stiftungen ausweitende Bestand bringt auch einen wachsenden Raumbedarf mit sich.
Die Bilder Otto Modersohns sind Dokumente einer gefährdeten Natur und eines Lebensraums, der erst durch das Auge des Malers zur Landschaft wird, und somit Identität stiftend wirkt für ein kulturhistorisches Bewusstsein gegenüber dieser Region. Die Auseinandersetzung mit seinen Bildern schärft das Bewusstsein für die schützenswerte Besonderheit dieser Landschaft und des Ortes.
Durch die Erweiterung und baulichen Abrundung wird dieses einmalig in der Landschaft, am Rande des Naturschutzgebietes "Wümmewiesen" gelegene, die Sammlungen Hannovers, Bremens und Worpswedes ergänzende Malermuseum seinen selbst gestellten Auftrag erfüllen können: die lückenlose Darstellung des Lebenswerks von Otto Modersohn in dessen besten Beispielen um ihm ein angemessenes Andenken zu wahren.



logo_museumsregestrierung

Museumsregistrierung

Nach einer Prüfung im Jahr 2010 erfüllt das Otto Modersohn Museum die Standards des Deutschen Museumbundes und ist somit von nun an registriertes und zertifiziertes Museum.
In den Bereichen dauerhafte institutionelle und finanzielle Basis, Leitbild und Museumskonzept, qualifiziertes Personal, Sammeln, Bewahren, Forschen und Dokumentieren sowie Ausstellen und Vermitteln erreichte es die den Standards entsprechende Qualität.
Mehr dazu hier



Das Otto-Modersohn-Archiv

Die Archivalien zum Leben und Werk Otto Modersohns werden im Otto-Modersohn-Archiv bewahrt, bearbeitet, ausgewertet und erweitert. Das Archiv gliedert sich in die Bereiche schriftlicher Nachlass, Korrespondenz, Presseberichte, Photos, Werkverzeichnisse und Bibliothek. Das Museum begleitet Kunstwissenschaftler bei der Erarbeitung ihrer Forschungsvorhaben und ist bei deren Publizierung behilflich.

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